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NEU - So evangelisch ist Wien:
Ein Buch der Diözese
 
StadtkircheBuchtipp: „So evangelisch ist Wien“

21 Wiener Pfarrgemeinden, Personen, Projekte und evangelische Facetten auf 208 Seiten Die 208 Seiten starke Buch „So evangelisch ist Wien“ ist schon ein besonderer Kirchenführer. Darin wird nicht nur jede der 21 Pfarrgemeinden A.B. in Wien portraitiert. Außerdem beschreiben über 40 evangelische Autorinnen und Autoren – von der Schülerin aus dem Religionsunterricht bis zum Bischof Michael Bünker – verschiedene Facetten, Orte oder historische Schlaglichter des „Evangelisch-Seins“ in Wien. Selbstverständlich wird auch ein Blick auf die reformierte und methodistische Kirche in der Bundeshauptstadt geworfen. Abgerundet wird die Tour durch die Stadtbezirke mit einer 13-seitigen Zeitreise durch die Geschichte der Evangelischen in Wien. Zu diesem Blick „von innen“ wird auch die Außenansicht auf die Evangelische Kirche A.B. in Wien beleuchtet: Acht Journalisten – evangelisch, katholisch und ohne Bekenntnis – schreiben von ihren Erfahrungen und Erwartungen, ebenso charmant wie kritisch. Es sind: Otto Friedrich (Furche), Uwe Mauch (Kurier, Augustin), Birgitt Wittstock (Falter), Irene Brickner (Der Standard), Doris Appel (ORF), Thomas Kramar (Presse), Georg Pulling (kathpress) und Sandra Lumetsberger (Kurier). Zudem schreibt die deutsche Pfarrerin Margot Käßmann, was das „Evangelisch-Sein“ an sich ausmacht. Käßmann ist seitens der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Botschafterin für das Reformationsjubiläum. So evangelisch ist Wien, dass der Stoff weitaus mehr als 208 Seiten gefüllt hätte. So viele persönliche Geschichten, so viel Engagement der Angestellten und der zahlreichen Ehrenamtlichen in Pfarrgemeinden und den verschiedenen Arbeitsbereichen – von der Gemeindearbeit über die Seelsorge bis hin zum interreligiösen Dialog – hinterlassen sichtbare Spuren in Österreichs Bundeshauptstadt. Einige Etappen der 500-jährigen Geschichte der Evangelischen sind mancherorts im Straßenbild buchstäblich in Stein gemeißelt. Das Buch „So evangelisch ist Wien“ hat Öffentlichkeitsreferentin Martina Schomaker-Engemann im Auftrag der Evangelischen Superintendenz A.B. Wien herausgegeben. Erschienen ist es im Dezember 2016 im Falter Verlag.
Für 19,90 Euro ist das Buch im Handel, im Falter-Shop und in Ihrer Pfarrgemeinde erhältlich.
 
IRRTUM UND ERKENNTNIS
 
Stadtkirche„Irrtum und Erkenntnis – die Lutherische Stadtkirche in den Jahren 1938-1945“

Im Mai 2012 wurde durch den Oberkirchenrat A. u. H.B. in Österreich eine Erklärung veröffentlicht, in der er die Pfarrgemeinden dazu aufforderte, in geeigneter Form aller Opfer von Krieg und Nazi-Diktatur zu gedenken
In einem intensiven Arbeits- und Diskussions-Prozess hat daraufhin die vom Presbyterium der Lutherischen Stadtkirche eingesetzte Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeitet, ein Mahnmal für alle Opfer des Nationalsozialismus zu gestalten. Der Gedanke der Verblendung - auch der Verantwortlichen in unserer Kirche – in der Zeit der NS-Herrschaft, war leitend für diese Arbeit.
Zum einen ist es ein großes Bedürfnis unserer Generation geworden, diese Zeit zu beleuchten. Da unsere Eltern oder Großeltern als junge Menschen in die Geschehnisse dieser Zeit involviert waren und oft über das Erlebte schweigen wollten.
Zum anderen sollte es ein mahnendes Gedenken sein und einen Beitrag für ein Zusammenleben in Frieden und Gerechtigkeit leisten, heute und für künftige Zeiten.
Die Enthüllung der Gedenktafel für alle Opfer des Nationalsozialismus am 9.11.2014 stellte aber nicht den Schlusspunkt sondern vielmehr den Impuls für die weitere Aufarbeitung der Geschichte der Lutherischen Stadtkirche dar. Wie vom Oberkirchenrat angeregt wurde das Ziel definiert, sich zum einen auf die eigene dunkle Vergangenheit zu besinnen, zum anderen aber auch zu zeigen, dass die Kirche ihrem Auftrag gemäß für Verfolgte und Benachteiligte einstehen will.

In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 18.11.2014 gab es eine breite Zustimmung zu diesem Vorhaben und Anfang Jänner 2015 konstituierte sich aus der bisherigen Mahnmalgruppe eine weiterführende Arbeitsgruppe, die sich der Bearbeitung des Themas widmete.

Neben diversen Veranstaltungen (z.B. einer Lesung im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2015) und einer Gedenkfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen war die wissenschaftliche Aufarbeitung des Zeitraumes 1938-1945 ein zentraler Punkt in diesem Projekt.

Nach umfangreichen Recherchen können wir nun sagen, dass es in der Lutherischen Stadtkirche vielfach ähnlich war wie im Großteil der evangelischen Kirche in Österreich: Auf eine Phase der Begeisterung im Jahr 1938, die mit einer überwiegend euphorischen Bejahung des Anschlusses an Hitlerdeutschland verbunden war, folgte bald die Ernüchterung über die totalitäre Politik des Nationalsozialismus.

Am 13.3.2016 konnte das in Buchform erschiene Ergebnis dieser Forschung unter dem Titel „Irrtum und Erkenntnis – die Lutherische Stadtkirche in den Jahren 1938-1945 im Spiegel der gesamtkirchlichen Entwicklung“ präsentiert und vorgestellt werden. Der Autor Georg-Hans Schmit nimmt in diesem Buch die handelnden Personen in den Blick, verliert dabei aber nicht die gesamtkirchliche Entwicklung dieser Zeit aus den Augen.

 
Stadtkirche
 
„Unsere Pfarrgemeinde hat sich auch auf einen Weg begeben, Erkenntnisse zu ziehen aus dem Irrtum, der hier in der Zeit des Nationalsozialismus geschehen ist“, sagte Pfarrerin Ines Knoll im Rahmen der Präsentation und betonte: „In Anerkenntnis der Schuld, die begangen worden ist in Gedanken, Worten und Werken, leben wir so den Wunsch, uns mahnen zu lassen für alle Zukunft“. Diese kann es nicht ohne Herkunft geben, unterstreicht Bischof Michael Bünker in seinem Vorwort. Er begrüße, dass sich einzelne Gemeinden ihrer Geschichte stellen und die Zeit des Nationalsozialismus aufarbeiten. Nicht selten sei dies mit „schmerzhaften Einsichten“ über die damals handelnden Personen verbunden.

Das Buch „Irrtum und Erkenntnis“ (ISBN: 978-3-85073-446-2) ist zum Preis von 17 Euro im Evangelischen Presseverband (T. 01 712 54 61, epv@evang.at ) oder in der Lutherischen Stadtkirche (T. 01 512 83 92, pfarramt@stadtkirche.at) erhältlich.

Weitere Informationen zum Projekt „Irrtum und Erkenntnis“ können unter geschichtsaufarbeitung@stadtkirche.at angefragt werden.
 
 
Stadtkirche
 
 
Nelson Mandela
verstorben am 5. Dezember 2013
 
StadtkircheIn der Lutherischnen Stadtkirche wurde am 11.12.2013 - 13.00h ein Gedenkgottesdienst für Nelson Mandela gefeiert

Die Welt trauert um Nelson Mandela. Der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer starb am Donnerstagabend nach langer Krankheit im Alter von 95 Jahren. “Unsere Nation hat ihren größten Sohn verloren”,
sagte Südafrikas Präsident Jacob Zuma bei der Bekanntgabe von Mandelas Tod. Weltweit wurde der erste schwarze Präsident Südafrikas als Vorbild für Versöhnung und Quelle der Inspiration gewürdigt.
 
230 Jahre LUTHERISCHE STADTKIRCHE
Am 1. Adventsonntag 1783 wurde der erste evangelische Gottesdienst
in der Lutherischen Stadtkirche gefeiert.
 
Stadtkirche
 
Stadtkirche
2013 - DAS JAHR DER DIAKONIE

“Diakonie. Zugewandt – solidarisch – vernetzt“ lautet das Schwerpunktthema der Evangelischen Kirche im Jahr 2013 auf dem Weg hin zum Reformationsjubiläum 2017. Eine eigens eingerichtete Homepage bietet laufend aktuelle Informationen zum Schwerpunktthema, gibt Auskunft über aktuelle Termine, bietet Materialen an sowie die Möglichkeit, mit den Verantwortlichen in der Kirchenleitung sowie untereinander in Kontakt zu treten.

Die Homepage ist unter http://www.diakonie2013.at abrufbar.
Auf der übersichtlichen Startseite finden sich aktuelle Meldungen, darunter die ORF-Neujahrsansprache von Bischof Michael Bünker und eine Einführung in das Schwerpunktjahr von Oberkirchenrat Karl Schiefermair.
Unter den Punkten „Aktivitäten“, „Mitmachen“, „Termine“ und „Kontakte“ gibt es ausführliche Informationen zum Schwerpunktjahr, das unter dem biblischen Motto: „Dass es zu einem Ausgleich komme“ steht.

Hier finden Sie Artikel und Berichte dazu:
 
 
 
Stadtkirche
Telephonseelsorge


2013 ist das Jahr der Diakonie in unserer evangelischen Kirche.
Von Seiten der Telefonseelsorge Wien -die übrigens im Herbst ihr 45-jähriges Bestehen feierte- wollen wir das zum Anlass nehmen, die Stelle noch besser bekannt zu machen.
Informationen unter: www.telefonseelsorge.at

Die Telephonseelsorge ist dazu da, dass Menschen, die in einer schwierigen Lebenssituation einen vertraulichen Gesprächspartner suchen (besonders auch in der Nacht und am Wochenende), jederzeit mit ausgebildeten Fachkräften sprechen können.
24h unter der Notrufnummer: 142
 
 
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DAG HAMMARSKJÖLD
 
Stadtkirche"Nicht ich, sondern Gott in mir" – DAG HAMMARSKJÖLD
Aus Anlass des 50. Todestages von DAG HAMMARSKJÖLD fand an der Universität Innsbruck im Oktober 2011 ein Symposium statt. Den Vortrag, den unser Presbyter, Botschafter Dr. Helmut Tichy, über den UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger gehalten hat, können Sie hier, s.u., nachlesen:

 
 
Dieser Vortrag erscheint in: Müller, Andreas Th./Troy, Jodok, "Ein Mann, der wurde, was er konnte".
Dag Hammarskjöld zum 50. Todestag, Duncker & Humblot, Berlin 2012.
 
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2011 - Jahr des Ehrenamts in der österreichischen Evangelischen Kirche
Die Gemeinde in der Lutherischen Stadtkirche verdankt einen großen Teil des Gemeindelebens dem ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen. So ist es bei uns, und so ist es in allen evangelischen Gemeinden.
Die österreichische Synode hat deswegen beschlossen, das Jahr 2011 als "Jahr des Ehrenamts" in der österreichischen evangelischen Kirche auszurufen. Begonnen hat dieses Jahr mit dem "Sonntag des Ehrenamts" im Jänner, bei dem auch in der Stadtkirche die Ehrenamtlichen gesegnet wurden.
Bischof Dr. Michael Bünker hat zum Jahr des Ehrenamts einen Hirtenbrief verschickt (Sie finden den Brief als pdf zum Herunterladen unten).
 
 
 
Stadtkirche
1861 - 2011: 150 Jahre "Protestantenpatent"

Am 8. April 1861 erließ die Regierung Kaiser Franz Joseph I. das Protestantenpatent, womit die sogenannte "Toleranzzeit" ihr Ende fand, die seit dem 13. Oktober 1781, also dem Erlass des Toleranzpatents Kaiser Joseph II geherrscht hatte. Zwar hatte schon das Toleranzpatent die Ausübung der evangelischen Konfession grundsätzlich legalisiert, aber Diskriminierungen und Einschränkungen galten auch nach 1783. Sie wurden 1861 mit der neuen kaiserlichen Verordnung endgültig aufgehoben.
§1 des Patents hält fest: „Die Evangelischen A. und H.B. sind berechtigt, ihre kirchlichen Angelegenheiten selbstständig zu ordnen, zu verwalten und zu leiten“. Der § 2 sicherte ihnen die volle Freiheit des evangelischen Glaubensbekenntnisses sowie das Recht der gemeinsamen öffentlichen Religionsausübung zu. Alle früheren Beschränkungen (zum Beispiel das Verbot von Kirchtürmen und Glocken) wurden hiermit außer Kraft und Wirksamkeit gesetzt. Mit § 3 bestimmte allerdings der Staat, wie sich die Kirche zu organisieren habe.
Durch das Protestantenpatent war die volle Gleichberechtigung in den äußeren Angelegenheiten der Evangelischen Kirche noch nicht gewährleistet, da das landesfürstliche Oberaufsichtsrecht über die Kirche bestehen blieb: Die oberste Leitung der Kirche, der Oberkirchenrat, blieb eine staatliche Behörde, deren Mitglieder von der Regierung ernannt wurden. Auch die gewählten Superintendenten und die von der Synode beschlossene Kirchenverfassung mussten von der Regierung bestätigt werden.
Die Evangelischen empfanden das Patent aber als eine große Befreiung. Ungehindert konnten nunmehr Gemeinden und kirchliche Vereine gegründet werden. Die innere Ordnung und die Gestaltung des Gemeindelebens war alleinige Angelegenheit der Kirchenleitung.
Dr. Hannelore Köhler
 
Stadtkirche1961 - 2011: 50 Jahre "Protestantengesetz"

"Freie Kirche im freien Staat"
(Rechts sehen Sie die Sondermarke zum 25-jährigen Jubiläum.)

Nach dem Krieg gab sich die Evangelische Kirche auf der Generalsynode vom 20.1.1949 eine neue Verfassung, mit der jene aus dem Jahre 1891 außer Kraft gesetzt wurde. Die Beziehungen zum Staat wurden in dieser neuen Verfassung nicht behandelt und so blieben viele Fragen im Verhältnis zum Staat ungeklärt. Langwierige, zähe Verhandlungen zeichneten die kommenden Jahre, aber konstruktiv wurden sie ab 1954 zwischen Bischof Dr. Gerhard May und Unterrichtsminister Dr. Heinrich Drimmel (ÖVP) geführt Mit der Wahl von Dr. Bruno Pittermann (evangelisch) zum Vorsitzenden der SPÖ gewannen die Verhandlungen an Dynamik, wurden aber durch die parallel laufenden Verhandlungen mit der katholischen Kirche über eine Neufassung des Konkordats verzögert. Ein Jahr nach den Konkordatsverträgen beschloss der Nationalrat am 6. Juli 1961 das „Bundesgesetz über äußere Angelegenheiten der Evangelischen Kirche“, das „Protestantengesetz“.
Paragraph I legt fest: „Die Evangelische Kirche genießt die Stellung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts“ und mit dem Paragraph III wurde endlich die völlige Gleichberechtigung mit allen anderen gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften anerkannt. Ein langer Weg - von der Duldung der Evangelischen mit dem Toleranzedikt von 1781 über das Protestantenpatent 1861 mit seiner Bevormundung durch den Staat - war nunmehr abgeschlossen.
 
Migration

Unsere Evangelische Kirche in Österreich hat sich im Jahr 2010 den Schwerpunkt "Migration" gewählt. Dazu gibt es viele Veranstaltungen, Projekte und Verlautbarungen in Österreich.
Unsere Gemeinde widmete sich dem Thema u.a. beim Gemeindeforum am 30. September 2010. Speziell vor der Wiener Gemeinderatswahl versuchten wir dem Thema also nachzugehen. Mag. Andreas Tröscher, Autor des Buches "Zigeunerleben", und .... selbst Romni haben uns informiert und zum Diskutieren angeregt.
 
 
Aktuelle Veröffentlichungen von Pfarrerin Dr. Ines Knoll
 
 
 
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