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Kerze der Hoffnung
 
Stadtkirche
 
Im Eingangsbereich brennt bei Veranstaltungen in unserer Kirche die "Kerze der Hoffnung".
Das Licht erinnert uns daran, dass Menschen auf Grund Ihrer Religion verfolgt werden.
Es soll ein Hoffnungszeichen sein, dass wir uns für religiöse Toleranz in dieser Welt,
aber auch in unserem Land einsetzen wollen und sollen.
So wollen wir uns für alle Verfolgten einsetzen, für sie, aber auch für die Verfolger beten
und mit der Unterschriftenliste ein Zeichen setzen, damit Veränderung geschehen kann.

Bei der Kerze liegen Unterschriftenlisten auf.
Auf ihnen kann für konkrete Fälle unterschrieben und damit geholfen werden.


 
 
 
 
Rückblick auf unsere Gebetsanliegen:
 
Imran Ghafur

Die Kerze der Hoffnung für Imran Ghafur

Die Polizei hat den Christen Imran Ghafur am 1. Juli 2009 in der Provinz Punjab festgenommen, nachdem ihn Muslime beschuldigt hatten, Seiten aus dem Koran herausgerissen und diese anschließend verbrannt zu haben. Diese Seiten sollen sich beim Reinigen des Einzelhandelgeschäfts von Ghafurs Bruder in der Stadt Hajwari gelöst haben. Anschließend wanderten sie zum Müll und wurden verbrannt. Nachdem Imrans muslimischer Nachbar Haji Liaqat dies beobachtet hatte, alarmierte er andere Muslime, um diese gegen Ghafur aufzuhetzen. Noch ehe die Polizei ihn festnahm, hatte der muslimische Mob den Christen und dessen Vater verprügelt. „Jeder Christ, der das Heilige Buch Koran entweiht, muss gehängt werden.”, so die Hasstiraden der Fanatiker. Die aufgebrachten Muslime setzen ihre Drohungen gegen Imran und dessen Familie fort. „Wir werden Imrans Familie nicht erlauben, weiterhin in dieser Gegend zu leben oder ihr Geschäft zu führen“, sagte einer der Radikalen.


 
Zum 100-Jahr-Gedenken an den Völkermord an den Armeniern findet am: 24. April 2015
in Wien ein Ökumenischer Wortgottesdienst im Stephansdom mit anschließendem Trauermarsch durch die Innenstadt statt.


CSI Schweigemarsch in WIEN am Fr., 29. Mai als Teil der 10. Langen Nacht der Kirchen
Route: Vom Stephansdom (Treffpunkt um 17:15 Uhr) mit Statio an der Pestsäule und am Michaelerplatz sowie am Josefsplatz. Danach Einzug in die Augustinerkirche und feierlicher ökumenischer Wortgottesdienst mit den Augustinern.

Besonders bedenkenswert:
 
Kenia: Islamische Terroristen töten gezielt Christen
147 Märtyrer am Gründonnerstag
Die somalische Terrormiliz El Shabab (Die Jugend) hat bei einem Überfall auf eine Universität im Nordosten Kenias gezielt Christen umgebracht. Die radikal-islamischen Kämpfer stürmten am Morgen des 2. April die sechs Schlafsäle der Universität von Garissa und fragten, wer Christ sei. Wer sich dazu bekannte, sei sofort erschossen worden, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der dortigen Studentenvereinigung, Collins Wetangula. Er hatte sich mit drei Studenten in einem Zimmer verbarrikadiert. Nach ersten Berichten wurden 147 Personen getötet – darunter zwei Polizisten – und 79 verletzt. 587 Studenten wurden durch kenianische Sicherheitskräfte gerettet. Augenzeugen berichteten von stundenlangen Schusswechseln und Detonationen. El Shabab bekannte sich zu dem Überfall. Ein Sprecher sagte, man habe Studenten als Geiseln genommen und die Muslime wieder freigelassen. An der Universität studieren knapp 900 Frauen und Männer.
Ziel: Das Land von Christen „säubern“
Die schätzungsweise 7.000 Kämpfer zählende Miliz, die zum Terrornetzwerk El Kaida gehört, will Somalia von Christen „säubern“ und verübt auch Anschläge in ostafrikanischen Ländern wie Kenia. Unter anderem überfiel sie am 21. September 2013 ein Einkaufszentrum in der Hauptstadt Nairobi; dabei wurden 67 Menschen getötet und 175 verletzt. Kenia hat Truppen zur Bekämpfung von El Shabab ins Nachbarland Somalia entsandt. Von den etwa 44 Millionen Einwohnern Kenias sind 83 Prozent Christen, acht Prozent Muslime und sieben Prozent Anhänger von Naturreligionen. Der Rest gehört anderen Religionen an. Von den 10,5 Millionen Einwohnern Somalias sind 99,7 Prozent Muslime und 0,3 Prozent Christen, die sich im Untergrund versammeln.

In Libyen getötete Kopten offiziell als Märtyrer anerkannt
Papst Tawadros II, Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche hat die in Libyen im Februar des Jahres getöteten Christen offiziell in das Verzeichnis der koptischen Märtyrer aufgenommen.

„Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes“ -so die muslimischen Jihadisten am Strand von Tripolis
 
Stadtkirche
 
Raif Muhammad Badawi,

Die Kerze der Hoffnung für RAIF BADAWI

Jahrgang 1984, ist ein Internet-Aktivist und politischer Gefangener.

Er gründete 2008 das Online-Forum „Die Saudischen Liberalen“, eine
Website über Politik und Religion in seinem Land. Am 17. Juni 2012 wurde Badawi
verhaftet und ein Verfahren gegen ihn wegen Apostasie eingeleitet. Ein islamisches
Rechtsgutachten erklärte ihn im März 2013 zu einem „Ungläubigen“. Das Gericht warf
ihm vor, er habe Muslime, Christen, Juden und Atheisten als gleichwertig bezeichnet.
Am 28. Juli 2013 wurde bekannt, dass der 31-Jährige zu sieben Jahren Haft und viermal
150 Peitschenhieben verurteilt worden war. Im Mai 2014 wurde das Urteil geändert.
Wegen „Beleidigung des Islam“ verurteilte ihn ein Gericht zu 10 Jahren Haft und 1000
Peitschenhieben. Raifs Frau und seine drei Kinder mussten nach Kanada flüchten.
 
Bisherige Gebetsanliegen:
 
ASIA BIBI

Die Kerze der Hoffnung für Asia Bibi

Immer noch im Gefängnis, seit 2009 schon, mit einem Todesurteil wegen Blasphemie: Die Rede ist von Asia Bibi. Sie ist Christin, Mutter von fünf Kindern – und soll vor fünf Jahren in einem Gespräch mit Nachbarn den islamischen Propheten Mohammed beleidigt haben. Worauf in Pakistan, dem sogenannten „Blasphemieparagraphen“ entsprechend, die Todesstrafe steht. Jetzt hat das Oberste Gericht in Lahore den Start des Prozesses verschoben, bei dem Asia Bibi gegen ihr Todesurteil in die Berufung zieht. Mobeen Shahid doziert Islamisches Denken an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und hat einen „Verband pakistanischer Christen in Italien“ gegründet. Er kommentiert die Nachricht aus Lahore:

„Die pakistanischen Richter haben einfach Angst, sich an die Blasphemiefälle zu wagen, denn damit können sie natürlich Drohungen von Muslimen und militanten Gruppen auf sich ziehen! Dass der Fall Asia Bibi wieder einmal vertagt und verschoben wird, ist nur der jüngste Zug in einem Spiel, das schon seit ein paar Jahren läuft – seit Asia Bibi im Gefängnis ist. Kein Richter bringt soviel Mut auf...“

Zwei bekannte Pakistaner haben öffentlich erklärt, dass sie Asia Bibi für unschuldig hielten: der Gouverneur Salman Taseer – ein Muslim – und der Minister Shahbaz Bhatti – ein Christ. Beide wurden wegen ihres Engagements in dieser Angelegenheit von Extremisten umgebracht.

„In Pakistan kann man auch ganz ohne Beweise wegen Blasphemie angeklagt werden; ein Missbrauch des Blasphemieparagraphen ist in Pakistan an der Tagesordnung.“
 
StadtkircheFreilassung von Pastor Saeed

Vor einem Jahr reiste der amerikanische christliche Pastor Saeed Abedini, mit Erlaubnis der Vereinigten Staaten und der iranischen Regierung in den Iran um ein Waisenhaus aufzubauen. Schon kurz darauf wurde er im Iran verhaftet und eingesperrt.

Pastor Saeed konvertierte vom Islam zum Christentum. Die iranische Regierung behauptet, Pastor Saeed sei ein nationales Sicherheitsrisiko da er bevor er in den Iran reiste, Hauskirchen gründete und mit iranischen Jugendlichen arbeitete um sie zum Christentum zu konvertieren.

Zu Beginn des Jahres 2013 wurde Pastor Saeed zu 8 Jahren Gefängnis verurteilt und wurde kürzlich in Irans strengstes Zuchthaus, Rajai Shahr, verlegt. Experten beurteilen diese Anstalt als überfüllt, inhuman und lebensgefährlich.
Sollte Pastor Saeed nicht freigelassen werden, käme das einer Todesstrafe gleich. Als Ehemann und Vater wird er seine Frau und seine Kinder nie wieder sehen.
Die US Regierung ist der Ansicht, dass sich Pastor Saeed keines Verbrechens schuldig gemacht habe, schiebt es aber auf das Fehlen diplomatischer Beziehungen, dass er noch nicht freigelassen und zurück in die USA gebracht werden konnte.

Erst kürzlich hatte US Präsident Barack Obama in New York ein direktes Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani über das iranische Atomprogramm. In diesem Gespräch willigte Obama ein, die Sanktionen und den Druck auf den Iran zu diskutieren. Das brachte neue Hoffnung für Pastor Saeeds Familie.

Kurz danach trafen sich führende Politiker in Genf um über diese Vereinbarung mit dem Iran zu sprechen. Die Freilassung von Pastor Saeed und anderer Gefangener aus religiösen Gründen wurde nicht erwähnt.
 
StadtkircheIran: Pastor droht Todesstrafe

18 neue Anklagen gegen Konvertiten – Kreuzigung möglich Pastor Behnam Irani ist seit dem 31. Mai 2011 in Haft, wurde wiederholt gefoltert und erlitt dabei sehr schwere Verletzungen.
Frankfurt am Main (16. September 2014) – Die Islamische Republik Iran hat gegen den bereits inhaftierten Pastor Behnam Irani 18 weitere Anklagen erhoben. Darunter ist der Vorwurf „Verderbenstiften auf Erden“, das wie der „Kampf gegen Gott“ nach islamischem Recht mit dem Tod bestraft werden kann. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, gibt das iranische Strafrecht dem Richter ausdrücklich die Möglichkeit, bei diesen „Verbrechen“ die Kreuzigung anzuordnen.
Behnam Irani ist im Jahre 1992 vom Islam zum christlichen Glauben übergetreten und arbeitet seit 2002 als Pastor in einem Netzwerk von evangelischen Hauskirchen. Nach Angaben der IGFM ist Irani wegen seiner Arbeit als Pastor bereits zu insgesamt sechs Jahren Haft verurteilt worden. Er ist seit dem 31. Mai 2011 in Haft, wurde wiederholt gefoltert und erlitt dabei sehr schwere Verletzungen. Die durch die Haftbedingungen und Folter dringend notwendige medizinische Versorgung wurde ihm lange Zeit völlig verweigert. Irani ist mit einer armenischen Christin verheiratet. Das Paar hat eine Tochter im Alter von 13 und einen Sohn im Alter von sechs Jahren.

Die IGFM weist darauf hin, dass ihr bisher keine Informationen über tatsächlich vollstreckte Kreuzigungen im Iran vorliegen. „Dass die Kreuzigung in der Islamischen Republik aber weiterhin Teil des Strafrechts ist, zeigt, auf wie groteske Weise sich der Iran über völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge hinwegsetzt“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Das erste Amtsjahr des iranischen Präsidenten Hassan Rohani sei aus menschenrechtlicher Sicht „eine einzige Enttäuschung“.

Hintergrund
Von den rund 75 Millionen Einwohnern des Iran sind nach offiziellen Angaben nur rund 280.000 Christen. Die Zahl ehemaliger Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, ist unbekannt. Da der „Abfall vom Islam“ – ebenso wie Atheismus – mit dem Tod bestraft werden kann, treffen sich christliche Konvertiten nicht öffentlich, sondern in inoffiziellen Hausgemeinden. Vielfach sind sie Opfer von Drohungen, Verhaftungen und anderen Übergriffen durch die Behörden.
 
StadtkircheDie Kerze der Hoffnung für
GAO ZHISHENG aus China.

GAO Zhisheng stieg aus völliger Armut zu einem der meist gefeierten Juristen Chinas auf und wurde zum führenden Anwalt der Unterdrückten.
1999 machte GAO Schlagzeilen, als er den größten Prozess um medizinische Kunstfehler in der Geschichte Chinas gewann. 2001 kürte ihn das chinesische Justizministerium zu einem der zehn besten Anwälte der Nation. GAO, ein praktizierender Christ, ist seitdem bekannt für sein beharrliches Streben nach Gerechtigkeit für die Schwächsten der chinesischen Gesellschaft – von den ausgebeuteten Arbeitern in den Kohlenbergwerken bis zu den Befürwortern der Demokratie, von den Ärmsten der Armen bis zu den Opfern religiöser Verfolgung.
Im Jahr 2005 schrieb GAO eine Reihe von offenen Briefen an die chinesische Regierung über die Einzelheiten seiner Untersuchung über Folter an den Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft Falun Gong. GAOs Pekinger Kanzlei wurde kurz darauf geschlossen. Er und seine Familie wurden unter Überwachung gestellt. Auf ihn wurde ein Anschlag verübt.
Im August 2006 wurde GAO von der Polizei abgeholt, drei Monate lang in Polizeihaft gehalten und von der Außenwelt abgeschnitten. Er wurde auf einem Metallstuhl gefesselt und von grellem Licht 590 Stunden lang geblendet.
Im Dezember 2006 fand für GAO ein Gerichtsverfahren statt, ohne dass es seiner Familie oder seinem Anwalt gemeldet wurde. Er wurde von Pflichtverteidigern verteidigt und wegen „Aufhetzung zur Subversion der Staatsmacht“ verurteilt. Dank der internationalen Aufmerksamkeit wurde seine dreijährige Haftstrafe für fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Im Juli 2007 gab er sein letztes bekanntes Interview mit der Menschenrechtsorganisation CIPFG, in welchem er seine Haftbedingungen und Folter beschrieb. Am 12. September 2007 schrieb er einen offenen Brief an den Kongress der Vereinigten Staaten, der detailliert die schweren Verbrechen des chinesischen kommunistischen Regimes aufführt. Zehn Tage später wurde GAO verhaftet und an einen unbekannten Ort gebracht.
Die Misshandlung GAOs durch das chinesische Regime war Gegenstand von Resolutionen des Kongresses der Vereinigten Staaten und des Europäischen Parlaments. Sein Fall ging durch zahlreiche prominente Medien. Neben verschiedenen Auszeichnungen für Verdienste um die Menschenrechte wurde ihm 2007 in Wien der Bruno-Kreisky-Preis verliehen. Er wurde für den Friedensnobelpreis nominiert.

Ein aktueller Link für die homepage:
http://koptisch.wordpress.com/category/kirche/christenverfolgung/

AUFRUF ZU EINER DEMONSTRATION am 10. 8. 2014:
http://koptisch.wordpress.com/2014/08/05/deklaration-und-aufruf-fur-wiener-demo-am-10-08-2014/
 
Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)
Zehn Trauertage und neue Überwachungsmaßnahmen
IGFM: 20. Todestag des Staatsgründers Kim Il-sung im Zeichen der Isolation

Frankfurt am Main (8. Juli 2014) – Heute vor zwanzig Jahren verstarb Kim Il-sung, der in Nordkorea gottähnlich verehrte Gründer der „Demokratischen Volksrepublik Korea“. Die nordkoreanischen Behörden haben zu seinem Gedenken eine zehntägige Trauer angeordnet. Gleichzeitig ergreift das Regime neue Überwachungsmaßnahmen gegen die Bevölkerung, wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet. Im Ausland tätige nordkoreanische Funktionäre dürfen nicht mehr per Mail kommunizieren, Handygespräche werden weiter eingeschränkt. Der Gebrauch von in Nordkorea illegalen chinesischen Mobiltelefonen, die es ermöglichen, ins Ausland zu telefonieren, soll durch Störsender verhindert werden.

Die Menschen in Nordkorea sind gezwungen an diversen Gedenkfeiern zu Ehren Kim Il-sungs teilzunehmen, die am Arbeitsplatz und von staatlichen Organisationen organisiert werden. Bis Donnerstag dauert die verordnete Trauerzeit noch an. Als „Ewiger Präsident“ ist Kim Il-sung über seinen Tod hinaus offizieller Staatschef Nordkoreas. Er wird als „Großer Führer“ in einem beispiellosen Personenkult verherrlicht. Über 40 Jahre lang regierte Kim Il-sung Nordkorea als unumschränkter stalinistischer Diktator bis zu seinem Tod am 8. Juli 1994. Er hinterließ ein Land in Armut und Isolation. Immer noch gilt Nordkorea als eine der menschenverachtendsten Diktaturen der Welt. Kim Jong-un, der heute im Rahmen der Gedenkveranstaltungen das Mausoleum mit dem mumifizierten Leichnam seines Großvaters besuchte, setzt weiterhin mit aller Macht die Isolation der nordkoreanischen Bevölkerung vom Rest der Welt fort.

Störsender gegen Mobiltelefone
Mit verstärktem Einsatz von Störsendern und der Ausweitung von Abhöraktionen wollen nordkoreanische Behörden die Verwendung der im Grenzgebiet verbreiteten chinesischen Mobiltelefone, mit denen es möglich ist, ins Ausland zu telefonieren und im Internet zu surfen, eindämmen. Nordkoreanische Mobiltelefone lassen sich nur im inländischen Mobilnetz verwenden. „Das nordkoreanische Regime versucht mit allen Mitteln zu verhindern, das Informationen aus dem Ausland ins Land dringen, damit die Nordkoreaner nicht anfangen die Propagandalügen, die ihnen täglich serviert werden, zu hinterfragen“, so die IGFM. Weitere Maßnahmen betreffen Funktionäre staatseigener Betriebe, die im Ausland tätig sind. Sie kommunizierten bisher per E-Mail mit den nordkoreanischen Behörden. Neue Anordnungen, die den Internetgebrauch dieser Funktionäre unterbinden sollen, sehen unter anderem vor, dass die Kommunikation nun statt per Mail wieder per Fax stattfinden soll.


Weitere Infos zu Nordkorea: www.igfm.de/nordkorea/

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Sprecher der Vorstandes: Martin Lessenthin, Borsigallee 9, 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-11, Fax: 069-420108-33, info@igfm.de, www.menschenrechte.de
 

Ab 18.5.2014 - die Kerze der Hoffnung
für Ge Zhihui aus dem sozialistischen China.

Frau Ge Zhihui aus Peking ist Mutter eines 9jährigen autistischen Sohnes und soll sich im Haftzentrum von Fengtai befinden.
Kurz vor den Olympischen Spielen 2008 hatten die Behörden Ge Zhihuis Haus enteignet. Als dieses abgerissen werden sollte, wurde die Frau bei einer Auseinandersetzung mit Polizisten so schwer verletzt, dass sie seitdem auf Krücken angewiesen ist. Mit Eingaben kämpft sie gegen staatliche Willkür, unterstützt andere Enteignete und fordert Entschädigung. In dieser Zeit des Kampfes nahm sie den christlichen Glauben an. Nach eigenen Aussagen half die von “Christus gebotene Feindesliebe” ihren Hass auf die staatlichen Behörden zu mindern. Nach eigenen Worten, sollte ihr neues Lebensziel darin liegen, andere Menschen zu missionieren und den christlichen Glauben zu verbreiten. Im Jahr 2012 schrieb sie an den chinesischen Premierminister Wen Jiabao und verlangte Auskunft, ob Berichte über seine massive Bereicherung der Wahrheit entsprächen. Kurz darauf wurde sie festgenommen und musste 40 Tage in einem örtlichen Gefängnis verbleiben. Auch ihre Mutter und ihr an Autismus leidender Sohn wurden von der Polizei bedrängt. Seit dem Herbst 2013 versammelte sie wöchentlich zwischen 20 und 50 Menschen, welche ebenso durch die chinesischen Behörden bedrängt wurden, in ihrer Wohnung zu gemeinsamen Bibelstudien. Obgleich die Polizei immer wieder bei diesen Zusammenkünften auftauchte, machte sie weiter. Sie ließ sich nicht einschüchtern und besuchte sogar im Ausland einen Kurs über UN-Menschenrechtsmechanismen.
Beobachter gehen davon aus, dass ihre Tätigkeit in einer christlichen „Untergrund“-Gemeinde – zusammen mit ihrem Menschenrechtseinsatz – zur Verhaftung führte.

www.igfm.de
 
Die Kerze der Hoffnung für Asia Bibi

Immer noch im Gefängnis, seit 2009 schon, mit einem Todesurteil wegen Blasphemie: Die Rede ist von Asia Bibi. Sie ist Christin, Mutter von fünf Kindern – und soll vor fünf Jahren in einem Gespräch mit Nachbarn den islamischen Propheten Mohammed beleidigt haben. Worauf in Pakistan, dem sogenannten „Blasphemieparagraphen“ entsprechend, die Todesstrafe steht. Jetzt hat das Oberste Gericht in Lahore den Start des Prozesses verschoben, bei dem Asia Bibi gegen ihr Todesurteil in die Berufung zieht. Mobeen Shahid doziert Islamisches Denken an der Päpstlichen Lateranuniversität in Rom und hat einen „Verband pakistanischer Christen in Italien“ gegründet. Er kommentiert die Nachricht aus Lahore:

„Die pakistanischen Richter haben einfach Angst, sich an die Blasphemiefälle zu wagen, denn damit können sie natürlich Drohungen von Muslimen und militanten Gruppen auf sich ziehen! Dass der Fall Asia Bibi wieder einmal vertagt und verschoben wird, ist nur der jüngste Zug in einem Spiel, das schon seit ein paar Jahren läuft – seit Asia Bibi im Gefängnis ist. Kein Richter bringt soviel Mut auf...“

Zwei bekannte Pakistaner haben öffentlich erklärt, dass sie Asia Bibi für unschuldig hielten: der Gouverneur Salman Taseer – ein Muslim – und der Minister Shahbaz Bhatti – ein Christ. Beide wurden wegen ihres Engagements in dieser Angelegenheit von Extremisten umgebracht.

„In Pakistan kann man auch ganz ohne Beweise wegen Blasphemie angeklagt werden; ein Missbrauch des Blasphemieparagraphen ist in Pakistan an der Tagesordnung.“
 
Die Kerze der Hoffnung im Februar 2014 für Pastor Kidane Weldou,
verhaftet am 18.5.2005 in Eritrea.

Pastor Kidane Weldou wurde am 18. Mai 2005 verhaftet und
in ein Gefängnis verschleppt. Er war Senior Pastor in der Full-
Gospel Kirche von Asmara. Seiner Frau und seinen Kindern war
es bisher nicht erlaubt, ihn zu besuchen. Früher unterrichtete
er Biologie und wirkte bei einigen Gospel-Projekten gemeinsam
mit Schülern und professionellen SängerInnen aus verschiedenen
Kirchen landesweit mit. Setzen Sie ein Zeichen,
dass Pastor Kidane Weldou nicht in Vergessenheit gerät.
(siehe auch Seite 9 unten - Dort finden Sie die Gefängnisadresse von Pastor Kidane
Weldou. Schenken Sie Hoffnung, indem Sie ihm einen Weihnachtsgruß senden.)

Hier ist der Link zur aktuellen Ausgabe der CSI Zeitung.
http://www.csi.or.at/pdf/CiN_09_2013_HP.pdf

Es besteht auch die Möglichkeit Weihnachstkarten an Gefangene zu schicken:
 
Die Kerze der Hoffnung im Herbst 2014 für
Aleksei Shchedrov aus Weißrussland:

Der 28 Jahre alte katholische Christ betreibt in seinem privaten Haus seit Dezember 2011 eine Herberge für Obdachlose inklusive eines Gebetsraums. Aus diesem Grund droht ihm eine zweijährige Gefängnisstrafe wegen Aktivitäten in einer nicht registrierten religiösen Organisation.

Am 11. Juni 2013 wurde Aleksei Shchedrov unter Artikel 193-1 des weißrussischen Strafgesetzbuchs, der Aktivitäten in nicht registrierten Organisationen kriminalisiert, angeklagt.

Aleksei Shchedrov hat Bedürftige, unter ihnen Obdachlose, Alkoholiker und Drogensüchtige mit Essen, Kleidung, einem Schlafplatz und einer Duschmöglichkeit versorgt. Wenn er wegen seiner Aktivitäten inhaftiert werden sollte, werden ihn weißrussische und internationale Menschenrechtsorganisationen als politischen Gefangenen betrachten.
 
Die Kerze der Hoffnung Im August 2014
Peng Ming
.

Der chinesische Christ Peng Ming setzte sich für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in China ein. 2001 konnte er in die USA
flüchten. Als der 52-Jährige in Mai 2004 seine Eltern in Thailand
besuchen wollte, wurde er nach China entführt, wo er im Oktober 2005 zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mitwirkung an
terroristischen Aktivitäten verurteilt wurde.
Eingesperrt im Hang Yang Gefängnis, leidet der bekennende Christ unter Nierensteinen und Herzproblemen. Die erforderliche medizinische Behandlung wird ihm verweigert.

Hier der entsprechende link von CSI Österreich:
http://www.csi.or.at/pdf/CiN_05_2013_HP.pdf

Mehr Informationen zum Thema Menschenrechte in China unter

http://www.igfm.de/laender/china/
 
Weitere Informationen:
 
Republik Kuba
Pastoren auf offener Straße misshandelt und verhaftet
IGFM: “Massiver Angriff auf die Religionsfreiheit”


Havanna/Frankfurt am Main (3. Juni 2013) – Acht Mitglieder der nichtstaatlichen, caritativen „Pastoren für den Wandel“ wurden am vergangenen Samstag in Bayamo, der Hauptstadt der ostkubanischen Provinz Granma, Opfer gezielter Übergriffe, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Pastoren wurden bei einer öffentlichen Predigt auf einem Marktplatz misshandelt, bedroht und verhaftet. Zu Beginn der Übergriffe wurden die Pastoren von Schlägern in Zivil angriffen, so der Sprecher der Gruppe Pastor César Serrano. Kurz darauf griffen auch Polizisten in Uniform ein und attackierten die Pastoren mit Fäusten, einer Machete und einem Messer, so die IGFM.


„Sie schlugen die Pastoren und sagten, sie würden sie erstechen“, so Daniela Serrano Acosta, die 12-jährige Tochter von Pastor César Serrano, die den Zwischenfall beobachtet hat. Fünf Polizeiautos brachten acht Mitglieder der „Pastoren für den Wandel“ an einen bisher unbekannten Ort, vier weiteren „Pastoren für den Wandel“ gelang nach Angabe von César Serrano die Flucht. „Die Polizei wollte es so aussehen lassen, als hätte ‚das Volk‘ etwas dagegen, dass wir öffentlich predigen“, berichtete Pastor Serrano der IGFM.

Castro-Regime unterdrückt kirchliche Organisationen systematisch
Wie die IGFM erläutert, handelt es sich bei den „Pastoren für den Wandel“ um eine wohltätige christliche Vereinigung, der die Regierung – wie allen Nichtregierungsorganisationen – die Registrierung verweigert. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert die systematische Repression so genannter „illegaler“ kirchlicher Organisationen als „massiven Angriff auf die Religionsfreiheit der kubanischen Bürger“. „Raúl Castro verweigert zahlreichen christlichen Organisationen die offizielle Genehmigung, sie dürfen weder Räumlichkeiten für ihre Gemeinden mieten, noch offiziell predigen“, so die IGFM weiter.

Obwohl Pastor Serrano versichert, dass die Gruppe nie die direkte Konfrontation mit dem Castro-Regime sucht, sind die „Pastoren für den Wandel“ seit ihrer Gründung im April 2012 Ziel zahlreicher Angriffe. „Die Polizei will Vorfälle provozieren, um uns einsperren zu können“, so Pastor Serrano. Im November 2012 beschlagnahmte die kubanische Polizei von den „Pastoren für den Wandel“ gesammelte Hilfsgüter, die für die Opfer der Hurrikans „Sandy“ bestimmt waren.


Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in der Republik Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland
 
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