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Beerdigung

 
StadtkircheJedes Leben endet.
Es endet aber nicht im Nichts.
Es wird heim geholt in die Ewigkeit.

Martin Luther hatte den Tod einmal mit der zweiten Geburt verglichen:
Wie das Ungeborene sich fürchtet,
in die Welt hinaus zu kommen,
so fürchten wir uns, in die neue Welt einzugehen.

Es ist Gott,
der uns erwartet mit ausgebreiteten Armen,
der ergänzt, was der Ergänzung bedürftig ist
und der uns aufbewahrt für die Ewigkeit.

Wir begleiten Sie auf jenem letzten Weg, den Sie gehen müssen,
um Ihren geliebten Menschen zu seiner letzten Ruhestätte zu führen.
Wir führen vor dem Begräbnis gerne ein Beerdigungsgespräch mit Ihnen,
hören, reden und schweigen mit Ihnen über Ihren Schmerz.
Und wir möchten Sie trösten,
beten für Sie und mit Ihnen –
da sein für einen der schwersten Wege in unserem Leben.

Im Namen dessen, der uns zuruft:
„Fürchte Dich nicht!“


Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass jeder Mensch unterschiedlich mit der Trauer umgeht.
Jeder bzw. Jede erlebt einen ganz eigenen Abschied.
Deshalb sind wir dankbar, wenn Sie uns Wünsche und Vorstellungen mitteilen. Gerne nehmen wir diese auf und integrieren Sie in die Abschiedsfeier (z.B. Musikwünsche, Texte, besondere Elemente ...)
 
Texte zum Tod

Jedes Leben ist ein Geschenk,
egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
es kommt, es geht – unausweichlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
mit all den schönen Begegnungen,
den Zeiten der Freude, der Liebe und der Nähe.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
auch wenn die Zeiten der Trennung,
des Leids und der Not unendlich schmerzen.
Jedes Leben ist ein Geschenk.

Wir glauben:
Aus Gottes Geborgenheit
zurück in Gottes Geborgenheit.

Geschenk (Dietrich Bonhoeffer)

Je schöner die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber ich darf hoffen: Irgendwann
verwandelt die Dankbarkeit
die Erinnerung in eine stille Freude.
Und dann werde ich das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel tragen,
sondern wie das kostbarste Geschenk in mir.

Diese Zeilen gehen an den Himmel
denn dieser Text ist für Dich.
Ich weiß nicht, ob er dich erreicht!

Es ist schon eine Zeit her,
und doch kommt es mir vor,
als wäre es erst gestern gewesen.

Du gingst von uns, zu früh
So empfinden wir Menschen immer.
Wir wollten noch so vieles gemeinsam erleben,
doch der Tod hat all die Träume und Wünsche zerstört,
die ich doch jetzt noch in mir trage.

Nun sind wir getrennt.
In unserer Welt wird viel geschehen.
So mancher wird glauben,
das Leben wird schon wieder werden.
Nur wir alleine wissen,
dass es nie mehr so sein wird wie bisher.

Wir haben oft nach dem Warum gefragt,
und drehen uns dabei im Kreis.

Stimmen in der Nacht erzählen von Dir
und unser Herz hört ihnen zu.
Manchmal will ich ihnen nicht zuhören,
und doch manchmal glaube ich,
und schaue zum Himmel und fühle,
dass Du irgendwo bist.

Und dann weiß ich gewiss,
Dass es dir gut geht.
Dass du nicht verschwunden,
sondern ganz nahe
und erlöst bist.

Aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, 1-6

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
und das Meer ist nicht mehr.
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem,
von Gott aus dem Himmel herabkommen,
bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her,
die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!
Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein,
und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.
Und der auf dem Thron saß, sprach:
Siehe, ich mache alles neu!
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.
Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers.
Wer überwindet, der wird alles ererben,
und ich werde sein Gott sein,
und er wird mein Sohn sein.

 
 
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