Der Evangelist Matthäus stellt uns – was die Krankenhausseelsorge anbelangt – vor eine große Herausforderung, wenn er uns die Worte Jesu „ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht“ mit auf den Weg gibt, denn das bedeutet eigentlich: „Besuche mich, ohne dass ich dich dazu auffordere.“

Im ländlichen Bereich war es früher selbstverständlich einander ohne vorherige Ankündigung zu besuchen. Mangels eines Telefons – wir können uns das heute gar nicht mehr wirklich vorstellen – wäre es auch anders schwer möglich gewesen. Heute, besonders im städtischen Bereich, ist ein Besuch ohne Terminvereinbarung eine Seltenheit und wird eher als unhöflich empfunden, als Eindringen in die Privatsphäre. Wir wollen auch im Krankenhaus die Privatsphäre der Patienten selbstverständlich respektieren.

Wir wissen, dass sich die Zeiten und auch die Bedürfnisse nach Ruhe in unserer oft so hektischen Welt geändert haben. – Niemand soll sich also scheuen ein Gespräch auch mal abzulehnen, wenn es nicht passt! – Wir jedenfalls freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!

Wenn Sie (oder ein Angehöriger von Ihnen) sich über einen Besuch freuen würde(n), melden Sie sich bitte telefonisch bei unserer Krankenhausseelsorgerin Roswitha v. Bary.

Wenn Sie das Abendmahl feiern möchten oder den Besuch eines Pfarrers/einer Pfarrerin wünschen, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt (01) 512 83 92 oder an den Diakoniereferenten 0650 5629805.

 

Die Privatklinik Confraternität liegt in unserem Gemeindesprengel und wird von unserer Pfarrgemeinde seelsorgerisch betreut.

Roswitha v. Bary

Ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin der Lutherischen Stadtkirche

Telefon: +43 664 1693144