Die Arbeit in unserer Gemeinde lebt von einem lebendigen Miteinander ehren- und hauptamtlicher MitarbeiterInnen. Aus ihren Visionen und ihrer Bereitschaft, die eigenen Gaben einzusetzen, wächst die bunte Vielfalt unserer Angebote.

Nach gut evangelischer Tradition werden sowohl die konkrete Arbeit als auch die Verantwortung gemeinsam getragen – im “geistlichen” wie im “weltlichen” Bereich.

Gemeindevertretung und Presbyterium treffen unter dem Vorsitz des Kurators alle wesentlichen Entscheidungen auf demokratischen Weg.
Weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind unter anderem für viele unserer Treffpunkte und Projekte verantwortlich.

Hauptamtlich tätig in unserer Gemeinde sind derzeit:

  • Dr. Ines Charlotte Knoll (amtsführende Pfarrerin)
  • MMag. Wilfried Fussenegger (Pfarrer)
  • Martin Wagner, DLB (Diakoniereferent)
  • Dr. Erzsébet Windhager-Geréd (Organistin)
  • Mag. Doris Vater-Dannhäuser (Pfarramtsassistentin)
  • Irene Meixner (Sekretärin im Pfarramt)
  • Vidosava Trailovic (Küsterin)
  • Mag. Imke Friedrichsdorf (Gemeindereferentin)

Die Aufgaben der Gemeindevertretung sind:

• Beratung und Beschlussfassung über grundsätzliche Fragen des Lebens der Pfarrgemeinde
• Wahl der PresbyterInnen
• Behandlung der Jahresberichte
• Genehmigung des Haushaltsplans
• Prüfung und Genehmigung der Rechnungsabschlüsse
• Beschlussfassung über die Gemeindeordnung
• Antragstellung auf Zuweisung eines/r geistlichen Amtsträgers/in
• Ernennung von verdienten Mitgliedern des Presbyteriums zu Ehrenpresbytern oder Ehrenkuratoren

IM APRIL 2018 WURDE EINE NEUE GEMEINDEVERTRETUNG GEWÄHLT! 

In die Gemeindevertretung wurden gewählt:

Gemeindevertretung-2018 – 2023

 

Die aktuellen Mitglieder der Gemeindevertretung bis Juni 2018
Bakk. phil. Udo Bachmair, Margret Bardy, Mag. Lisbeth Bednar-Brandt, Dr. Christian Breu, Florentine Durel, Christa Grachegg, 
Michael Hampel, Dr. Peter Heil, Monika Hofbauer (gesandte Vertreterin der RelgionslehrerInnen), Christine Istler, Prof. Dr. Ernst Istler, Ilse Kern, Dr. Hannelore Köhler, Gabriela Rauter Komoraus, Mag. Kerstin Kubitschek, Vinzent Lerch, Alois List, Severin Mair, Mechthild Podzeit, Dr. Mario Rauter, Dr. Walter Scheithauer, Univ. Prof. Dr. Robert Schelander, Ute Schmallegger, Dr. Georg Schmit, Mag. Micha Schuster, Mag. Axel Sima, Dir. Karl Spitzhütl, Ingrid Suda, Univ. Prof. Dr. Martin Suda, Dr. Stephan Teichgräber, Gerhard Thie, Dr. Helmut Tichy, Dr. Christine Treu, DDr. Martin Wagner, KR Mag. Dkfm. Helmut Walser, Dr. Manuela Walser, Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck

 

 

 

 

 

Die Gemeindevertretung wählt aus ihrer Mitte das Presbyterium.

Das Presbyterium ist zusammen mit der amtsführenden Pfarrerin Dr. Ines Charlotte Knoll und Pfarrer MMag. Wilfried Fussenegger verantwortlich für die geistliche Leitung der Gemeinde, für ihre Vertretung nach innen und außen und für die Verwaltung aller Angelegenheiten, soweit sie nicht dem Pfarramt oder der Gemeindevertretung vorbehalten sind.

Das neu gewählte Presbyterium (Juli 2018 bis Ende 2023)

Prof. Dr. Ernst Istler (Kurator),
Prof. Dr. Helmut Tichy (Kuratorstellvertreter)
Gabriela Rauter Komoraus
Mag. Vinzenz Lerch (Schriftführerstellvertreter)
Michael Hampel (Baubeauftragter)
Dr. Peter Heil
Mag. Axel Sima (Schatzmeister)
Mag. Bettina Haller – Ennöckl (Schatzmeisterstellvertreterin)
Norbert Kleen
Florentine Neumann – Durel (Schriftführerin)

Ernst Istler 

„Seit Beginn des Jahres 2000 bin ich Kurator der Evangelischen Pfarrgemeinde AB Wien Innere Stadt. Ich, Ernst Istler, wurde 1941 in Wien geboren, wurde von Georg Traar getauft, von Erich Wilhelm konfirmiert, habe zwei Kinder und eine Enkeltochter.
Ich habe bisher fast ausschließlich im vierten Wiener Gemeindebezirk gewohnt. Nach einigen Jahren an der Universität habe ich das Studium der Altertumswissenschaft abgeschlossen, nachdem ich schon das Diplom für Fagott an der Musikakademie (jetzt Musikuniversität) erworben hatte. Über dreißig Jahre war ich bei den Wiener Symphonikern in verschiedensten Funktionen engagiert, zuletzt als Orchesterinspektor, seit Herbst 2007 bin ich im Ruhestand. – Trockene Worte für ein sehr abwechslungsreiches, erfülltes Leben, von dem ich eigentlich keine Minute missen möchte, so anstrengend, ungewiss, verworren es zu manchen Zeiten auch gewesen sein mag. Nach einer begeisterten Phase des Mitwirkens bei einer Bibellesearbeit in der Jugend wurde ich bald in die kirchlichen Gremien Gemeindevertretung und Presbyterium aufgenommen, wobei die Schwerpunkte meiner Aufgaben immer Kirchenmusik (naturgemäß!) und Bauangelegenheiten (gerufen von meinem Freund und Vorvorgänger im Kuratorenamt Hermann Reining) waren.

Ich blicke nun zurück auf die erste Zeit der Legislaturperiode dieses Presbyteriums und denke an die Worte, die ich an anderer Stelle nach meiner Wahl zum Kurator geschrieben habe. Ich sprach zum einen von Vertrauen und Hoffnung auf die Kraft von oben und zum andern von der Notwendigkeit des Mittragens durch andere (mittels Gedanken und Tun). In beiden Punkten bin ich nicht enttäuscht worden und weiß, dass auch der Rest der Zeit von den selben Prinzipien bestimmt sein muss.

Der Kurator – und als solcher stelle ich mich hier ja vor – ist demokratisch dazu gewählt, dass er für jeweils sechs Jahre gemeinsam mit dem/der mit der Amtsführung betrauten PfarrerIn die Pfarrgemeinde nach außen vertritt. Das gilt für alle weltlichen Belange (Personal, Bau, Finanzen, Sicherheit etc.), aber beratend auch für geistliche Entscheidungen. Für ganz kostbar halte ich dabei – wie gesagt – das Mitdenken und die Mitarbeit der anderen Glieder des Presbyteriums. Ein Wort aus dem vierten Buch Mose hat mich unlängst sehr beeindruckt: Gott läßt den Propheten, der sich total überfordert fühlt, nicht allein. Mose zerbricht fast an den Aufgaben, an seinem widerspenstigen, egoistischen Volk und fordert seinen Gott mit harten Worten. Und Gott handelt: Er überträgt die Last von dem einen auf viele, auf siebzig von ihm Ausgewählte (natürlich ohne, dass er Mose selbst aus der Verantwortung entlässt). Und es funktioniert wieder! Dass es in unserer Pfarrgemeinde weiter so bei aller Offenheit in Harmonie funktioniert, wünsche ich mir aufrichtig.“

ernst.istler@stadtkirche.at

Dr. Erzsébet Windhager-Geréd

„Kirche ist für mich

  • meine Heimat überall auf der Welt
  • Gemeinschaft mit Menschen, die ähnlich glauben und suchen wie ich
  • ein Ort, wo ich hineingeboren worden bin – mein Vater ist Kirchenmusiker
  • ein geschützter Raum während der Diktatur in Rumänien
  • Spiritualität von Kindheit an erleben
  • ohne Fragen glauben, dann zweifeln
  • was anderes machen, als die Eltern es vorlebten
  • meine Kinder ansehen … bewusst glauben“

erzsebet.gered@stadtkirche.at

Martin Wagner  

 

Im Herbst 2003 wurde in der Lutherischen Stadtkirche eine hauptamtliche Stelle für Diakonie ins Leben gerufen und seit damals widme ich mich den damit verbundenen Aufgaben mit großer Freude. – Ich erinnere mich noch gut an die Stellenausschreibung in unserer Kirchenzeitung: Man suchte jemanden mit Engagement und Fachkenntnissen, allerdings ohne dies genauer zu definieren. Ich hatte gerade meine psychologische Beratungspraxis im Bezirk eröffnet und vermutete, dass die gewünschte Tätigkeit meinen fachlichen Fähigkeiten entsprechen könnte. – Und so war es denn auch!

Die Grundidee meiner Arbeit lag je immer in dem Wunsch, Kirche als Wegbegleiter der Menschen durch den Alltag, vor allem in schwierigen Lebenslagen, wie es der biblischen Tradition entspricht, für unsere Zeit neu zu denken und entsprechende Angebote zu etablieren, sei es mit unserer psychosozialen Beratungsstelle, wofür wir 2004 mit dem Diakoniepreis der Evangelischen Kirchen ausgezeichnet wurden, mit den ehrenamtlichen Hausbesuchen, dem von mir 2008 initialisierten Schulcoaching oder einem zukünftigen Begleitungsschwerpunkt für SeniorInnen und ihre Angehörigen. Dabei ist mir die Zusammenarbeit mit anderen diakonischen Einrichtung, wie der Stadtdiakonie Wien oder der Diakonie Bildung, stets ein großes Anliegen.

Besonders gerne nehme ich wahr, wenn sich diakonische Aktivitäten auch ohne mein Zutun entwickeln, denn Diakonie ist keine kirchliche Zusatzaufgabe sondern fundamentaler Bestandteil des Wirkens einer christlichen Gemeinde, ganz wie es Paulus in seinem Galaterbrief zum Ausdruck bringt: „In Christus Jesus gilt der Glaube, der durch die Liebe tätig ist“.

In diesem Sinne freue ich mich auf die Begegnung

mit Ihnen und Dir.

martin.wagner@stadtkirche.at

Imke Marie Friedrichsdorf 

„Liebe Gemeinde,

seit April 2016 darf ich als Gemeindereferentin in der Gemeinde der Lutherischen Stadtkirche tätig sein- darüber bin ich sehr glücklich.
Meine Heimat liegt im Norden Deutschlands, nahe der dänischen Grenze. Dort habe ich in Lübeck auch das Studium (MA) des klassischen Gesangs abgeschlossen. Bereits während meines musischen Studiums habe ich Wien besuchen dürfen und mich in die besondere Atmosphäre der Stadt verliebt.
Eine Stimme in mir wurde zunehmend lauter, sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen und diesen in Gemeinschaft zu leben. Mein Wunsch, Menschen zu begegnen und auch seelsorgerisch zu begleiten, hat mich dazu gebracht, im Herbst 2014 das Studium der evangelischen Fachtheologie hier in Wien aufzunehmen. Der Zufall (?) führte mich auf einer meiner städtischen Erkundungstouren in die Dorotheergasse und ich habe mich hier in ihrer Gemeinde sofort zuhause gefühlt.
Im Hinblick auf mein späteres Berufsziel, Pfarrerin zu werden, freue ich mich ganz besonders über die mir gegebene Chance, praktische Jugendarbeit mit all ihren Facetten leben und verwirklichen zu können. Es ist großartig, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg der Persönlichkeits- und Glaubensbildung- ihres Erwachsenwerdens- begleiten und unterstützen zu dürfen.
Ich hoffe sehr, dass ich so meinen Teil dazu beitragen kann, dass Sie,
liebe Gemeinde, sich in der Dorotheergasse gut aufgehoben und wahrgenommen fühlen
– so, wie ich.

Herzlichst
Ihre Imke Marie Friedrichsdorf“

Mag. Doris Vater-Dannhäuser

& Irene Meixner

Unsere Kanzlei ist für Sie geöffnet:

Montag 9 bis 11 Uhr
Dienstag 9 bis 11 Uhr und 16:30 – 19 Uhr
Mittwoch 9 bis 11 Uhr
Donnerstag 9 bis 11 Uhr und 16:30 – 19 Uhr
Freitag 9 bis 11 Uhr

Während der Schulferien ist die Kanzlei nur vormittags geöffnet!

Telefon
01 512 83 92
Fax 01 512 83 92 – 12
e-mail pfarramt@stadtkirche.at